Wer zu einer MPU (medizinisch psychologischen Untersuchung) gehen muss, weil er seinen Führerschein wiederhaben will, sucht häufig nach Erfahrungswerten zu der Durchfallquote bei der MPU, um einschätzen zu können, wie groß die Wahrscheinlichkeit des eigenen Bestehens ist.

Vorab: Deutschlandweit ist die Durchfallquote bei einer MPU im Bereich 40 bis 50%. Vereinfacht: Rund die Hälfte oder knapp etwas weniger fällt bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung durch.

Warum ist die MPU so schwer zu bestehen?

Es gibt zwei wesentliche Gründe für das Durchfallen bei einer MPU:

  • Ein kleiner Teil der Prüflinge kommt tatsächlich alkoholisiert zur MPU und glaubt, dass das nicht auffällt. Oder es lassen sich Drogen im Urin nachweisen. Denen kann man vermutlich nicht helfen, – hier ist eine Abhängigkeit/Krankheit schon so groß, dass es vermutlich auch besser ist, wenn diese Kraftfahrer nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen

  • Der wesentlich größere Teil scheitert an den zu lösenden Aufgaben oder dem psychologischen Gespräch. Auch die, die sich für besonders gescheit halten und glauben „Ich mach das schon“

Die MPU dauert im Schnitt ca. 3 bis 4 Stunden, wovon ein wesentlicher Teil ein psychologisches Gespräch ist, in dem geklärt wird, wie es in der Vergangenheit zu den Auffälligkeiten kam und ob man zukünftig ausschließen kann, dass sich das wiederholt. Durch ein plumpes „Ich bereue die Vergangenheit und werde das nie, nie wieder machen“, geht man hier nicht „als Sieger“ aus dem Gespräch. Die Prüfer sind auch nicht doof.

Was hilft, die MPU zu bestehen?

Abraten muss man zunächst von Beruhigungsmitteln aller Art, da dies negative Auswirkungen bei den Reaktionstests zur Folge haben könnte. Wer erst verzögert reagiert, weil er mit Baldrian vollgepumpt wird, besteht auch nicht.

Hilfreich ist eine professionelle MPU Vorbereitung, wie sie eine MPU Beratung in Form von Seminaren, Coachings und Beratung anbietet. Solche Agenturen, wie z.B. MPU Beratung Frankfurt sind darauf spezialisiert, zukünftige MPU Teilnehmer so zu schulen, dass die MPU nach Möglichkeit bestanden wird. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, eine MPU zu bestehen, nach Teilnahme an solchen Schulungen, Beratungen oder Seminaren deutlich größer ist.

Man ist also gut beraten, sich bei einer MPU Beratung einer MPU Vorbereitung zu widmen, um die Wahrscheinlichkeit des Bestehens im ersten Anlauf zu erhöhen. Ansonsten könnten auch bei einer zweiten oder dritten MPU jedes Mal wieder neue MPU-Kosten auf einen zu kommen. Von der Zeit, in der man gezwungen ist, weiter Bus und Bahn zu fahren, einmal ganz abgesehen.